Kassel,

Viel zu tun am zweiten Dienst

Samstag, 18. Januar. Der zweite Dienst im Jahr 2020 sorgte für viel Beschäftigung bei den Helfern des Ortsverbandes.

In einer gemeinsamen Ausbildung der Gruppen Bergung, Schwere Bergung, Notversorgung und Notinstandsetzung sowie dem Zugtrupp stand zunächst das Thema „Kartenkunde“ auf dem Plan.

Auch in Zeiten von Navigationsgeräten und Internetnavigation ist es immer noch wichtig eine Karte auf Papier lesen zu können. Nach Vermittlung der Grundlagen folgte im Anschluss eine Planübung bei der die Helfer-/innen nicht nur den Umgang mit dem Kartenmaterial übten, sondern auch den Umgang mit Handfunkgeräten wiederholten.

Die Fachgruppe Wassergefahren nutzte das „schlechte“ Wetter ebenfalls, um einen Teil Ihrer Theorieausbildung abzuschließen, hier ging es um die Themen Einsatzgrundsätze, Sicherheitsbestimmungen und Umweltschutz.

Zeitgleich nahmen unser Ausbilder Motorsägenführer sowie einer unserer Sprechfunkausbilder heute an der Tagung der Bereichsausbilder in der Regionalstelle teil. Im Rahmen der Tagung wurden die Neuerungen und Termine für 2020 besprochen.

Auf Einladung des Reservistenverbands in Kurhessen, nahmen drei Helfer-/innen an einer organisationsübergreifenden Schulung zum Thema HEIKAT (Handlungsempfehlung zur Eigensicherung für Einsatzkräfte der Katastrophenschutz- und Hilfsorganisationen bei einem Einsatz nach einem Anschlag) teil.

In seinem Vortrag stellte Michael Kayser vom Deutschen Roten Kreuz die Besonderheiten bei Einsätzen nach einem Amoklauf bzw. einem Anschlag dar. Unterbrochen wurde der Vortrag durch verschieden Gruppenarbeitsphasen, in welchem die Teilnehmer ihre eigene Erfahrung mit einbringen konnten.

Der Kreis der Teilnehmer war bunt gemischt, neben den ehrenamtlichen Helfern von THW und DRK nahmen auch zwei hauptamtliche Mitarbeiter der THW Regionalstelle Homberg und natürlich Reservisten der Bundeswehr teil.

Am Nachmittag folgten zwei Helfer einer weiteren Einladung. Es ging ins Kasseler Rathaus zum Neujahrsempfang der Stadt Kassel.

Um 20 Uhr war dann auch der letzte im „Einsatz“ befindliche Helfer wieder zurück bei seiner Familie und der zweite Dienst im neuen Jahr ist beendet.


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